Zeitarbeit/Entsendung

Die Rechtsgebung zur Arbeitnehmerentsendung

Die Entsendung von Zeitarbeitern ähnelt dem Prinzip einer normalen Zeitarbeitsbeschäftigung in Deutschland: ähnliches dreiseitiges Vertragsverhältnis mit Arbeitsvertrag und Bereitstellungsvertrag. Jedoch bezieht sich der einzuhaltende gesetzliche Rahmen nunmehr nicht allein auf die deutsche, sondern auch auf die europäische und rumänische Gesetzgebung.

In Deutschland wird das Ausleihen von Arbeitnehmern durch das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) geregelt. Außerdem sind die Mindestarbeitsbedingungen im Mindestlohngesetz (MiLoG), im Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG) und gegebenenfalls in den geltenden Tarifvereinbarungen, die eingehalten werden müssen, festgeschrieben.

Um die Gleichheit aller vor dem Gesetz zu gewährleisten und Missbrauch zu verhindern, sieht die Europäische Kommission zusätzliche Regeln vor, die in der Richtlinie 96/71/EG und der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 festgehalten sind.
Auch wenn die entsendeten Arbeitnehmer bei dem Unternehmen, das sie entsendet, angestellt sind und deshalb von der Gesetzgebung des Herkunftsmitgliedstaats abhängen, stehen ihnen dennoch gewisse Rechte des Aufnahmelandes zu:
– Mindestlohn
– Höchstarbeitszeit
– bezahlter Urlaub
– tägliche und wöchentliche Ruhezeiten
– Gesundheit, Sicherheit und Hygiene am Arbeitsplatz

Die Zeitarbeitsagentur muss eine Betriebsgenehmigung als Zeitarbeitsagentur (ausgestellt vom Arbeitsministerium, die Interim Plus für Rumänien, die Slowakei und Belgien auf unbestimmte Zeit erhalten hat) sowie einen Vertreter in Deutschland und eine Bankgarantie haben.
Außerdem muss für jede neue Entsendung eine Entsendungserklärung bei der Arbeitsinspektion eingereicht werden.

Wenn all diese Bedingungen erfüllt sind, gibt es keinerlei Bedenken, weder für das Anwenderunternehmen noch für den Zeitarbeiter. das ganze Verfahren ist vollkommen legal und transparent.

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